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Für die Tonne…

Die Überlegungen zum Thema Leuchtstative bei Zoomboy haben mich dazu bewegt endlich mal wieder den Arsch hoch zu bekommen und mit einer einigermaßen großen Fotoausrüstung dirch den Wald zu wanderen.

Eine in den Wald gepfefferte Tonne gab auch gleich ein passendes Modell ab. Also schnell den Blitz aufgebaut und mit der Kamera auf den Boden geworfen…

Herumliegende Äste machen schöne Schatten. Zuerst hart angeblitzt, ganz ohne Diffusion, dann mit einem Kunstoff-Diffusor.

Danach den Blitz auf die andere Seite gestellt, sodass er fast gerade in die Öffnung des Eimers zeigt und aus etwa 2.5m Abstand und sehr weit herunter geregelt durch das Schirmchen geblitzt.

Als absolut unerlässliches Accessoire für den Fotografen hat sich mal wieder eine große Plastiktüte bewehrt, ohne die es auf dem Boden kauernd nicht nur kalt, sondern auch sehr feucht geworden wäre.

Don't think, just take the lens you like

All the photography gear people got today often leads to a lot of pressure. Friend contemplated for quite a time what lenses to take on a 2 week trip to Far East. My approach was: Just take the 2 lenses you like and first come in to your mind and THEN think about how to use them on location. On casual trips I feel totally comfortably with just a 50mm fixed lens. Add a 24-70 telezoom or something like this and you are pretty much prepared.
I think this applies to most “shoot on the trip” holidays if you’ve not actually got a “real” assignment.

Den Belichtungsspeicher eurer Digitalkamera richtig nutzen

Ind er Regel bestizen digitale Spiegelreflexkameras eine Taste zu Speicherung der Bleichtung. Bei Canon ist das die Sternchentaste rechts oben auf der Rückseite.

Canon 30D Sternchentaste

Canon 30D Sternchentaste

Ich vermute, dass viele Fotografen diese Taste, ebenso wie ich, lange vernachlässigt haben. Wozu ist sie überhaupt gut?
Wird diese Taste gedrückt, misst die Kamera die nötige Belichtung und speichert diese für das nächste Foto. Das bedeutet, dass man im Anschluß das gewünschte Bild neu komponieren und die Schärfe einstellen kann, ohne das die Kamera nochmals eine Belichtungsmessung vornimmt und die Belcihtungszeit oder Blende neu einstellt. Bei Canon können so sogar mehrere Fotos hintereinander mit der immer gleichen Belichtung geschossen werden.

Und wozu soll das gut sein? Die Digitalkamera versucht in den Automatikmodi das Bild auf einen durchschnittlichen Helligkeitswert zu belichten. d.h. richtet man die Kamera auf eine sschwarze Fläche, versucht die Kamera diese Fläche durch eine Verlängerung der Belichtungszeit oder Vergrößerung der Blende Grau zu belichten. Ebenso wird die Kamera versuchen eine weiße Fläche als Grau zu belichten.

Nun haben moderne Kameras ausgeklügelte Messverfahren, mit denen sich Bilder ganz ordentlich belichten lassen. Für eine richtige Bildkomposition reicht das aber nicht aus.

Nehmen wir an, man möchte ein Modell in schwarzem Kleid vor einer weißen Fläche zu fotografieren. Die Kamera stellen wir in den Modus für Blendenpriorität, in dem die Kamera die Belichtungszeit der fix gewählten Blende anpasst. Messen wir nun die benötigte Beichtungszeit gegen das schwarze Kleid, wird das resultierende Bild viel zu hell, da die Kamera versucht die schwarze Fläche durch lange Belichtung “auf Grau zu bringen”. Im Gegensatz dazu wird das Bild sehr dunkel, wenn wir gegen den hellen Hintergrund messen.
Hier kommt der Belichtungsspeicher zum Einsatz. Wir richten die Kamera z.B. auf das Gesicht des Modells und drücken diese Taste. Nun können wir die Kamera auf den gewünschten Bildausschnitt ausrichten und können trotzdem sicher gehen, dass das Gesicht des Modells korrekt belichtet ist.

Wenn ich die Sterntaste meiner Canon 30D benutze, suche ich mir entweder genau den Bildausschnitt, den ich korrekt belichtet haben möchte, oder ich suche mir einen durchschnittlich beleuchteten Punkt, gegen den ich messe.

Die Speichertaste für die Belichtung lässt sich zum Beispiel auch gut nutzen, wenn man bei viel Sonne Landschaft fotografiert. Hier kann man gut gegen einen blauen Himmel messen und dann das Bild neu komponieren.

Die Abblendtaste richtig nutzen

Die meisten Spiegelreflexkameras besitzen eine Abblendtaste. Bei meiner Canon 30D sitzt die Abblendtaste beispielsweise links unten neben dem Objektiv-Bajonett.

Canon 30D Abblendtaste

Canon 30D Abblendtaste

Ich bin mir sicher, dass viele Fotografen diese Taste nicht benutzen. Vielleicht haben viele schon mal drauf gedrückt und sich gewundert, warum auf einmal ein dunkleres Bild im Viewfinder angezeigt wird.

In der Regel ist die Blende eines Objektives bei einer Spiegelrefelxkamera, egal ob Film oder digital, immer komplett geöffnet. Sie zeigt also normalerweise im Sucher das Bild an, wie es mit dieser größten Blende (z.B. 2,8) aussieht. Wenn man nun aber die Blende einige Schritte verringert, verändert sich durch die kleinere Blende die Tiefenschärfe des Bildes. Diese Veränderung wird nicht unmittelbar im Sucher dargestellt. Der Fotograf sieht also das Bild weiterhin mit der größten möglichen Blende und nicht so, wie er es an der Kamera eignestellt hat.
Und dafür gibt es die Abblendtaste. Diese Taste löst also die Blende in der eingestellten Größe aus, damit der Fotograf die Tiefenschärfe beurteilen kann.
Meistens wird das Bild dabei auch noch ein wenig dunkler. Das ist allerdings nur ein Seiteneffekt. Mit der Abblendtaste lässt sich lediglich die Tiefenschärfe einer Bildkomposition beurteilen. Die Helligkeit der Bleichtung wird nämlich weiterhin auch von der Belichtungsdauer beeinflusst.

Also, liebe Fotografen, die Abblendtaste ist ein hilfreiches Mittel um die Bildkomposition zu beurteilen.

Kameras ohne Abblendtaste

Fehlt einer SLR Kamera die Abblendtaste, kann man sich eines alten Fotografentricks bedienen. Dazu wird das Objektiv gelöst und um 1/4 Umdrehung von der Kamera abgeschraubt. Die Schärfe im Sucher sollte nun der tatsächlichen Einstellung der Blende entpsrechen. Danach das Objektiv einfach wieder einrasten lassen und losschießen.

Teure Kamera vs. teures Objektiv

Einige Fotografen (und solche, die sich dafür halten) verstehe ich nicht. Da kaufen sie teure Vollformat-Spiegelrefelxkameras für tausende von Euros. Daran montiert wird dann ein einfachs, um nicht zu sagen billiges, Objektiv.
Ich weiß ja nicht, ob diese Leute denken, dass Sie sich durch ihre lichtstarke Kamrea ein vernünftiges Objektiv mit großer Blende sparen können, aber dieser Gedankengang ist natürlich Blödsinn.

Mit hochwertigeren Objektiven erkauft man sich in der Regel nicht nur eine helllere Blende, sondern auch immer bessere Linsen und damit ein schärferes Bild.

Meiner Meinung nach sit es vollkommender Blödsinn seine Vollformat-Kamera vom Schlage einer Canon 5D oder Nikon 3D mit einem Billig-Objektiv, womöglich noch von Tamron&Co. auszustatten. Lieber mehr Geld in vernünftige Objektive investieren.

Was meint Ihr? Hinterlasst doch einen Kommentar mit eurer Meinung!